Stadt und Landkreis Karlsruhe informieren

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg wendet sich im Vorfeld der Corona-Schutzimpfungen direkt an ihre Mitglieder. Diesen teilt sie in einem Aufruf mit, dass man "spätestens Anfang Januar einen ersten Impfstoff gegen SARS-COV-2 erwarte, mit dem wir einen entscheidenden Baustein zur Überwindung der Pandemie mit ihren teils desaströsen gesamtgesellschaftlichen Folgen in die Hand bekommen".

Die Impfstrategie von Bund und Land sieht die Reihenimpfung in Impfzentren des Landes sowie mit mobilen Impfteams vor, damit rasch eine hohe Anzahl von Menschen geimpft werden kann.

Weiter heißt es wörtlich in dem Schreiben: "Die geplante Impfung von bis zu 10 Millionen Baden-Württembergern gegen das Corona-Virus ist eine Mammutaufgabe, die sich nur in einem gemeinsamen Kraftakt mit vielen Ärztinnen und Ärzten, also mit Ihnen, bewältigen lässt. Das Land Baden-Württemberg hat die KVBW gebeten, bei der Akquise von Vertragsärztinnen und Vertragsärzten, Ruheständlern, Poolärztinnen und Poolärzten aus den Strukturen des Notfalldienstes und medizinischem Fachpersonal Unterstützung zu leisten. Die KVBW sucht daher Freiwillige für die Tätigkeit in den Impfzentren des Landes und in den mobilen Teams, welche ebenfalls durch das Land organisiert werden. Die ärztliche Tätigkeit umfasst neben der Impfung v.a. die Aufklärung, die Feststellung von Kontraindikationen, die Überwachung der Impfung und ggf. die Gewährleistung einer Notfallversorgung z. B. bei orthostatischen Ereignissen.

Die Impfzentren werden zunächst in bis zu neun zentralen Impfzentren des Landes (ZIZ) in den Universitätsstädten Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg sowie zusätzlich in Stuttgart, Karlsruhe, Offenburg und Schwäbisch Hall eingerichtet. Im Weiteren sollen dann ab Mitte Januar in jedem Landkreis ein bis zwei Kreisimpfzentren des Landes (KIZ) errichtet werden."

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