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Pressemitteilung KVV Veröffentlicht 29. Mai 2020, 14:40 Uhr

Bedarfsverkehre in der Region nehmen nach Pfingsten wieder Betrieb auf

Die Bedarfsverkehre in der Region nehmen ab Dienstag, 2. Juni, wieder ihren Betrieb auf. Sie waren in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie und den Einschränkungen des öffentlichen Lebens ausgesetzt worden.

Im rechtsrheinischen KVV-Verbundgebiet fahren ab Dienstag nach Pfingsten ab den frühen Morgenstunden auf Bestellung wieder die Anruflinientaxis (ALT). In Rastatt sind zudem wieder die Anrufsammeltaxis unterwegs.

Auch die On-Demand-Verkehre von „MyShuttle“ nehmen im Landkreis Karlsruhe wieder am 2. Juni den Betrieb auf. Die Fahrgäste in Ettlingen können sich dann über ein erweitertes Bediengebiet freuen. „MyShuttle“ ist dann auch in den Stadtteilen Ettlingenweier und Spessart verfügbar. Neu ausgerollt wird das On-Demand-Angebot zudem in der Albtalgemeinde Marxzell. Dort soll durch die Einrichtung von vier WLAN-Hotspots auch die notwendige Netzabdeckung für die Bestellung der Shuttle-Fahrzeuge gewährleistet werden. Der Landkreis Karlsruhe hat hierfür ein entsprechendes Konzept aufgesetzt, das nun zeitnah realisiert werden soll. Zudem stehen die „MyShuttle-Busse“ wie bisher noch in Dettenheim und Graben-Neudorf im nördlichen Landkreis auf Abruf bereit.

Die Nightliner-Verkehre in Karlsruhe bleiben weiterhin ausgesetzt, da Diskotheken und Clubs in Baden-Württemberg aufgrund der Corona-Beschränkungen immer noch geschlossen bleiben müssen.

Für den zukünftigen Betrieb der Bedarfsverkehre wurde ein umfangreiches Hygiene- und Infektionsschutzkonzept für die Fahrgäste und das Fahrpersonal erarbeitet. So gilt auch in den Fahrzeugen von ALT, AST und „MyShuttle“ wie im gesamten ÖPNV eine Maskenpflicht. Der Fahrgastraum wird mit einer Scheibe bzw. Folie vom Fahrer abgetrennt. Zudem wird die Zahl der Fahrgäste begrenzt: In den „MyShuttle“-Fahrzeugen – hier kommen achtsitzige Mini-Busse zum Einsatz – dürfen maximal zwei Personen auf der hinteren Sitzbank Platz nehmen, ein Ride-Pooling mit anderen Fahrgästen findet nicht statt. In den etwas kleineren AST- und ALT-Fahrzeugen wird nur ein Fahrgast pro Fahrt befördert. Familien sind von dieser Personenbegrenzung ausgenommen.

Ob bei den AST- und ALT-Verkehren die zusätzlich buchbare Fahrt bis zur Haustür erfolgen kann, entscheidet der zuständige Taxi-Unternehmer in Absprache mit den Kunden vor Ort. Aufgrund des angepassten Betriebskonzepts wird dies leider nicht immer möglich sein. Fahrgäste werden gebeten, den Komfortzuschlag für die Beförderung bis zu Haustür möglichst passend zu entrichten.

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