Stadt und Landkreis Karlsruhe informieren zum Coronavirus

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Mitteilung Wirtschaftsförderung KA Veröffentlicht 18. März 2020, 16:09 Uhr

Coronavirus - Informationen für Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich zuletzt weltweit und nun auch in Deutschland stark ausgebreitet mit massiven Auswirkungen für die Wirtschaft. Das wirft viele Fragen für Unternehmen sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf. An dieser Stelle finden Sie aktuelle Informationen zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern hier vor Ort, darüber hinaus auch Informationen des Bundes sowie des Landes Baden-Württemberg. (Stand 18.03.2020)

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort

Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt

Kostenfreie Telefonnummer für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20

Kostenfreie Telefonnummer für Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00

Telefonsprechzeiten: Montag – Freitag von 8:00 - 18:00 Uhr

Webseite der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt

Alternativ ist die Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeberservice auch per Kontaktformular möglich unter: https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/kontakt/de/unternehmen/unternehmensanfrage?scope=form

Handwerkskammer Karlsruhe

Die Handwerkskammer Karlsruhe berät die Handwerksbetriebe zu rechtlichen und arbeitsrechtlichen Fragen wie auch zu betriebswirtschaftlichen Themen und finanziellen Förderhilfen.

Zentraler Ansprechpartner ist das Service-Zentrum der Handwerkskammer Karlsruhe, welches alle Anfragen koordiniert. Dieses kann unter der Telefonnummer 0721 1600 0 sowie jederzeit unter der E-mail info@hwk-karlsruhe.de erreicht werden.

Hier finden Sie die aktuellen Informationen für Handwerksbetriebe: https://www.hwk-karlsruhe.de/a...

Industrie- und Handelskammer Karlsruhe

Sie ist Ansprechpartnerin alle Unternehmen, außer den Handwerksbetrieben.

Die IHK Karlsruhe hat eine Corona-Hotline eingerichtet, die unter der Telefonnummer 0721 174 200 von 8 bis 16 Uhr erreichbar ist. Dort erhalten Unternehmen individuelle Informationen zu den Auswirkungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entstehen.

Wichtige Informationen gibt es auch auf der IHK-Website unter www.karlsruhe.ihk.de/corona, insbesondere zu den Themen IHK-Prüfungen, den Veränderungen im Auslandsgeschäft, zu Fragen des Arbeitsrechts sowie zu den finanziellen Hilfen im Land und im Bund.

Allgemein sind die Ansprechpartner der IHK Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 174 0 oder unter der E-mail info@karlsruhe.ihk.de zu erreichen.

Wirtschaftsförderung Karlsruhe

Die Wirtschaftsförderung ist unter der Telefonnummer 0721 133 7301 oder per Email wifoe@karlsruhe.de erreichbar. Hier finden Sie die Ansprechpartner der Wirtschaftsförderung Karlsruhe: https://www.karlsruhe.de/b2/wifoe/kontakt

Finanzamt Karlsruhe

Webseite Finanzamt Karlsruhe

Weiterführende Informationen der Stadt Karlsruhe

U.a. zum Thema Notfallbetreuung unter: https://presse.karlsruhe.de/db/meldungen/umwelt/corona_hotline_und_portal_stark_nachgefragt.html

Informationen zum öffentlichen Personennahverkehr in Karlsruhe unter: (https://www.kvv.de/service/coronavirus.html)

Branchenrelevante Informationen

Tourismus, Hotel und Gaststätten

DEHOGA Baden-Württemberg: Wichtige Infos für das Gastgewerbe: https://www.dehogabw.de/informieren/branchenthemen/coronavirus.html

Deutscher Tourismusverband: https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDFs/DTV_FAQ_Corona.pdf

Corona-Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes unter: https://corona-navigator.de/

Industrie und Handel

Einschränkung von Lieferketten in manchen Bereichen wirken sich zum Teil auf Unternehmen aus. Die Nahversorgung ist sichergestellt.
Um Versorgungsengpässen entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 10.3.2020 die Länder aufgefordert, eine Ausnahme vom Verbot der Sonntagsarbeit gem. § 15 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz zu erlassen. Eine entsprechende Rechtsverordnung wird vorbereitet. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat die Länder zudem gebeten, um Lieferengpässe zu vermeiden, die Kontrolle des Sonn- und Feiertagsfahrverbots zunächst bis zum 5. April 2020 auszusetzen.

DIHK – das sollten deutsche Unternehmen jetzt wissen - mehr unter: https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19594

Handelsverband Deutschland – Wichtige Informationen unter: https://einzelhandel.de/coronavirus

Weitere wichtige Informationen zum Thema Außenwirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter: bafa.de/SharedDocs/...

Handwerk

Informationen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks unter: https://www.zdh.de/themen-a-z/coronavirus/

Informationen des Baden-Württembergischen Handwerkstag e.V. unter: https://www.handwerk-bw.de/tagseiten/coronavirus/

Informationen für Veranstalter

Häufige Fragen und Antworten zur Allgemeinverfügung für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe unter: https://corona.karlsruhe.de/aktuell/fragen-antworten-1

Kultur- und Kreativwirtschaft

Informationen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung unter: https://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KUK/Redaktion/DE/Meldungen/2020/2020-03-12-coronavirus-bmwi-hilfen.html

Maßnahmenpakete und Informationen der Bundes- und Landesregierung

Bundesfinanzminister Scholz und Bundeswirtschaftsminister Altmaier haben am 13.3.2020 ein umfassendes Maßnahmenpaket "Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen"zu Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus vorgelegt. Die Erleichterungen zum Bezug des Kurzarbeitergeldes sind zum 15.3.2020 gültig.

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen, mehr unter: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200313-schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.html umfasst insbesondere die folgenden Maßnahmen:

  1. Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind.
  2. Die Liquidität von Unternehmen wird durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck werden die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet.
  3. Die Liquidität von Unternehmen wird durch neue, im Volumen unbegrenzte Maßnahmen geschützt. Dazu werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht, etwa die KfW- und ERP-Kredite.
  4. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesfinanzminister Scholz werden sich auch auf europäischer Ebene für ein koordiniertes und entschlossenes Vorgehen einsetzen. Die Bundesregierung begrüßt unter anderem die Idee der Europäischen Kommission für eine „Corona Response Initiative“ mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro.

Weiterführende Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html)

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 0 30 18615 1515
Mo– Fr 9:00 bis 17:00 Uhr

Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zu den Auswirkungen des Coronavirus unter: wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/


Liquiditätshilfen des Bundes sowie des Landes Baden-Württemberg im Überblick

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus kann bei Liquiditätsproblemen auf Fördermöglichkeiten des Landes Baden-Württemberg und des Bundes zurückgegriffen werden.

Am 13.3.2020 hat die Bundesregierung informiert, dass die bestehenden Bundesprogramme für Liquiditätshilfen ausgeweitet werden, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern und für mehr Unternehmen verfügbar zu machen.

Ergebnis des Spitzengesprächs des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus unter: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/spitzengespraech-zu-den-wirtschaftlichen-folgen-des-coronavirus/

Finanzielle Unterstützungsangebote des Bundes

KfW-Corona-Hilfe für Unternehmen: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Finanzielle Unterstützungsangebote des Landes Baden-Württemberg

Programmangebot der L-Bank bei abflauender Konjunktur und Krisensituationen l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html

Exportkreditgarantien

Auslandsgeschäftsabsicherung der Bundesrepublik Deutschland: https://www.agaportal.de/news/beitraege/coronavirus-auswirkungen

Kurzarbeitergeld

Neuregelung rückwirkend geltend zum 1. März 2020

Ab 15.3.2020 gilt ein leichterer Zugang zum Kurzarbeitergeld: Die Neuregelungen für die Kurzarbeit sollen Beschäftigte und Unternehmen unterstützen, die von den Folgen des Coronavirus betroffen sind. Das Gesetz ist am Sonntag, den 15.3.2020 in Kraft getreten.
Das "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" sieht folgende Maßnahmen vor:

  • Wenn auf Grund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein könnten. Diese Schwelle liegt bisher bei 30 Prozent der Belegschaft
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können. Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und ins Minus gefahren werden.
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können künftig Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, soll die Bundesagentur für Arbeit künftig vollständig erstatten. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, Zeiten der Kurzarbeit stärker für die Weiterbildung der Beschäftigten zu nutzen.

Video: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video

Merkblatt zu Kurzarbeitergeld: https://www.arbeitsagentur.de/datei/merkblatt-8a-kurzarbeitergeld_ba015385.pdf

Möglichkeit der Steuerstundung

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden.

Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.

Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis 30.09.2020 wird vorbereitet

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor. Die Insolvenzantragspflicht soll bis zum 30.09.2020 für betroffene Unternehmen ausgesetzt werden.

Damit sollen Unternehmen geschützt werden, die infolge der Corona-Epidemie in finanzielle Nöte geraten und die allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung von Anträgen auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der aktuellen Situation nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden kann.

Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf die Auswirkungen der Corona-Epidemie zurückzuführen ist und dass begründete Aussichten auf Sanierung bestehen, weil bereits öffentlicher Hilfen beantragt bzw. ernsthafte Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen geführt wurden.

Informationen des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz unter: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html

Informationen zu Arbeits- und Sozialversicherungsrecht für Beschäftigte

Welche arbeitsrechtlichen Regelungen greifen in der aktuellen Situation. Darf ich z.B. von zu Hause aus arbeiten? Was ist, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat?

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: FAQs zu Arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Leitfaden des Bundes für Arbeitgeber unter: https://arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/0AB30A8E355DB66FC1258526002DE76B

Informationen des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB unter: https://www.dgb.de/themen/++co++fdb5ec24-5946-11ea-8e68-52540088cada

DIHK – Checklisten für die verschiedenen Phasen einer Krankheitswelle unter: https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19098

Appell der Landesregierung an Arbeitgeber und Beschäftigte unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/appell-an-arbeitgeber-und-beschaeftigte/

Weiterführende Informationen

Aktuelle Informationen der Bundesregierung unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-1725960

Aktuelle Informationen der Landesregierung Baden-Württemberg unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

Aktuelle Informationen des Robert-Koch-Instituts unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

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