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Pressemitteilung Städtisches Klinikum Veröffentlicht 10. August 2020, 16:28 Uhr

Dodo bringt die Kinder wieder zum Lachen

Erkrankten Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern – das ist die Mission von Gert Oettinger. Als Klinikclown Dodo besucht er die kleinen Patienten im Städtischen Klinikum Karlsruhe, macht Späße und erzählt Geschichten. Das Besuchsverbot im Zuge der Corona-Krise hat aber auch Oettinger in den Lockdown gezwungen. Zumindest als Dodo, denn in seiner eigentlichen Tätigkeit war der Intensivpfleger und Praxisanleiter natürlich sehr gefragt.

„Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich den Kindern trotz Corona schöne Momente machen kann“, erzählt Dodo. „Anfang Mai habe ich dann mit einer Riesenseifenblasen-Show im Garten vor den Fenstern der Patientenzimmer begonnen.“ In enger Absprache mit der Krankenhaushygiene waren dann bald wieder Besuche in der Kinderklinik möglich. „Eine gute Partnerin ist mir dabei meine Handpuppe Elly“, sagt Dodo. „Sie kommt einfach nicht mit dem Tragen des Mundschutzes zurecht und die Kinder im Wartebereich geben ihr immer gute Tipps, wie sie auch ohne Ohren eine Maske tragen kann.“

In den Krankenzimmern der Kinder bedeutet das Einhalten der Hygieneregeln besondere Achtsamkeit. Da ist es als Clown nicht leicht zu spielen, mit eingeschränkter Mimik und unter ständiger Beachtung des Mindestabstands. „Ein neues Konzept war nötig“, erklärt Dodo. „Weil Clowns auch Geschichten lieben, spiele ich in den Patientenzimmern jetzt Theater.“ Dabei verwandelt sich binnen weniger Sekunden ein alter Koffer in ein kleines Marionettentheater. Gemeinsam mit den Patienten wählt Dodo die Darsteller aus und die Vorstellung kann beginnen. Hauptprogramm ist derzeit eine Variante des „Froschkönigs“. Weil sich die Prinzessin wegen Corona aber weigert, den Frosch zu küssen, kommt es im Verlauf der Geschichte zu allerhand Komplikationen.

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