Stadt und Landkreis Karlsruhe informieren zum Coronavirus

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Mitteilung Stadt Karlsruhe Veröffentlicht 1. Mai 2020, 13:53 Uhr

Feuerwehr holte die ersten 200.000 bestellten OP-Masken am Frankfurter Flughafen ab

Die Corona-Pandemie sorgte natürlich auch für viele Fragen der Fraktionen in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Hier nun ein Überblick über die Themen:

Zu Schutzausrüstung für medizinisches Personal und andere Einrichtungen etwa fragte die AfD an. Hiermit beschäftigt sich der Verwaltungsstab der Stadt seit Wochen. Schon zu Beginn der Pandemie richtete der Stab eine eigene von der Branddirektion koordinierte Stelle "Infektionsschutz" ein, die den Bedarf in Karlsruhe ermittelt und mit übergeordneten Stellen in Kontakt ist. Der Schwerpunkt liegt jedoch nicht auf dem Anlegen großer Vorräte, sondern auf einer direkten Auslieferung des Materials. Dazu gab es die Information, dass die Feuerwehr die ersten 200.000 bestellten OP-Masken am Frankfurter Flughafen abgeholt hatte.

Für soziale und infrastrukturelle Auswirkungen der Pandemie interessiert sich Die Linke. Die Verwaltung bewertet die Zusammenarbeit zwischen Kommune und medizinischen sowie sozialen Einrichtungen als gut aufgestellt, bei Bedarf immer orientiert an offiziellen Verordnungen. Auch die Beiertheimer Tafel sei wieder aktiv, ein Angebot für Obdachlose bestehe, weitere Hilfsprogramme für Wirtschaft und Einzelhandel seien gegeben. Viele städtische Bedienstete befinden sich im Homeoffice, nachweislich Infizierte gab es innerhalb der Verwaltung acht (Stand 2. April).

Zur Abfederung der Notsituation in der Kultur hat die Stadt sehr schnell Soforthilfen eingeleitet. Etwa zinslose Stundung der Mieten, vorzeitige Auszahlung von Zuschussraten oder Förderung zunächst nur digital verbreiteter Projekte gehören dazu, wie die Stadtverwaltung auf eine Anfrage der FDP erklärt. Die Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden werden zudem angehalten, die von Bund und Land eröffneten Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

Für an Corona erkrankte Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in der Durlacher Allee interessierte sich die AfD. Hier gab es im April einen bestätigten Fall. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt, dass die Person isoliert untergebracht war, zudem Sicherheitsvorkehrungen und Personaldecke ausreichend sind, um derlei Situationen zu handhaben. Nicht nur sei die Bewohnerschaft umfassend über das Corona-Virus aufgeklärt. Zwischen Stadt und Polizei bestehe zudem ein guter Informationsfluss hierzu.

Informationskanäle der Stadt Karlsruhe sind neben dem multimedialen Portal unter karlsruhe.de/corona die telefonische Hotline unter 0721/133-3333 - auch nachts und am Wochenende aktiv mit einen Chatbot - sowie die Webseiten von Land oder Robert-Koch-Institut. Hierauf verweist die Verwaltung im Zuge einer Anfrage der Fraktion FW/FÜR. Auf diesen Kanälen gebe es sämtliche Infos zu Übertragung, öffentlichem Leben, Zusammenarbeit aller Verantwortlichen und das Corona-Virus betreffende Aktivitäten der Stadt.

Alle beteiligten Institutionen und Behörden des Stadt- und Landkreises seien seit Wochen in intensiver Abstimmung. Unter anderem trifft sich der Verwaltungsstab mehrmals pro Woche.

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