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Pressemitteilung Stadt Karlsruhe Veröffentlicht 8. Juni 2020, 15:03 Uhr

Fieberambulanz Karlsruhe schließt

Die Fieberambulanz in Karlsruhe wird ab Dienstag, den 9. Juni geschlossen. Durch die mittlerweile gute Ausstattung mit eigener Schutzausrüstung betreuen die meisten Hausarztpraxen ihre COVID-Patienten inzwischen selbst.

Zudem hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) für die Versor-gung der Patienten flächendeckend über 200 sogenannte Corona-Schwerpunktpraxen (CSP) etabliert. Die CSP stellen definierte Zeitslots für die Untersuchung, Behandlung und Abstriche von COVID-Verdachtsfällen zur Verfügung. So ist sichergestellt, dass alle Pati-enten in Baden-Württemberg bei Bedarf Abstriche erhalten.

Die KVBW reagiert mit der Schließung der Karlsruher Fieberambulanz auf die zurückge-henden Infektionszahlen. Durch die damit deutlich sinkenden Patientenzahlen sei deren weiterer Bestand nicht mehr zu rechtfertigen. Allerdings sei sie auf eine mögliche zweite Infektionswelle vorbereitet, so dass, falls erforderlich, Fieberambulanzen auch schnell wiedereröffnet werden könnten.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVBW, Dr. Johannes Fechner, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Uns ist es gelungen, innerhalb sehr kurzer Zeit mit den Fie-berambulanzen eine Struktur zu schaffen, die einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass wir gut durch die Pandemie gekommen sind, was die Versorgung der Bevölkerung angeht. Das ist der engen Zusammenarbeit mit den Landratsämtern und Bürgermeistern, aber auch dem großen Engagement der Ärztinnen und Ärzte und des medizinischen Fachpersonals zu verdanken. Gleichzeitig konnten wir den Krankenhäusern den Rücken freihalten, damit sie ihre Kapazitäten für die schweren Fälle einsetzen können. Dafür ge-bührt allen Beteiligten unser herzlicher Dank!“

Weitere Informationen der KVBW finden Sie im Internet unter

www.kvbawue.de

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