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Pressekonferenz Städtisches Klinikum Veröffentlicht 1. April 2022, 15:28 Uhr

"Freiheit zur Verantwortung!"

Im Klinikum Karlsruhe ist in den vergangenen Tagen weiterhin ein hohes Patientenaufkommen auf den COVID-Normalstationen zu verzeichnen. Die Belegung der Intensivstation mit Corona-Patient*innen pendelte in den vergangenen Wochen zwischen 3 und 12 und ist handhabbar. Professor Dr. Bentz berichtet darüber in der wöchentlichen Pressekonferenz des Städtischen Klinikums.

Auf den COVID-Normalstationen liegen derzeit zu rund 2/3 Patient*innen, die ursächlich wegen anderen Diagnosen aufgenommen wurden und bei denen begleitend ein SARS-CoV-2-Nachweis vorliegt. Nichtsdestotrotz müssen diese Patient*innen isoliert werden. Auf der COVID-Intensivstation sind gut 13 Prozent der im Laufe der vergangenen Woche behandelten Patient*innen aufgrund von COVID-19 aufgenommen worden. Knapp 87 Prozent hatten COVID-19 als Begleiterkrankung. Die Test- und Maskenpflicht im Klinikum bleibt weiter bestehen, während im öffentlichen Raum die Corona-Maßnahmen weitgehend fallen. Prof. Bentz mahnt: "Wir sind mündige Bürger und müssen die Freiheit, die es jetzt gibt, als Freiheit der Verantwortung empfinden!"

Die Personalsituation ist aufgrund von Erkrankungen, Quarantäne und damit einhergehenden Tätigkeitsverboten nach wie vor sehr angespannt. Die Ausfälle ziehen sich grundsätzlich durch alle Berufsgruppen im Klinikum. Dies wirkt sich weiterhin auf die Leistungsfähigkeit aus, so dass nach wie vor noch kein Normalbetrieb möglich ist. Sandra Lehnert, stellvertretende Pflegedirektorin, berichtet im Interview mit dem Corona-Informationsportal über die drastischen Personalausfälle und die daraus resultierenden Konsequenzen.

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