Stadt und Landkreis Karlsruhe informieren

Mitteilung Stadt Karlsruhe Veröffentlicht 10. Dezember 2020, 11:51 Uhr

Impfzentrum soll schon einsatzbereit sein

Als eines der neun geplanten Zentralen Impfzentren (ZIZ) Baden-Württembergs soll auch das Impfzentrum Messe Karlsruhe nächste Woche einsatzbereit sein. Nach eigens angefertigten Plänen für Messehalle 2 unternahmen Stadt- und Landkreis infrastrukturell alles irgend Mögliche, um bei Bedarf tatsächlich schon geordnet und sicher impfen zu können. Der ärztliche Leiter, Dr. Andreas Ruf, zeigte sich trotz hohen Zeitdrucks in der Vorbereitungsphase zuversichtlich. Die größte Herausforderung stellten die Unbekannten wie die Verfügbarkeit des Impfstoffs dar, während die im ZIZ abzuhandelnden Prozesse gut planbar seien. Vergleichbar der Blutspende, Metier des leitenden Transfusionsmediziners des Städtischen Klinikums. Für Tag x ist bereits medizinisches Personal zu gewinnen und auch bereitzuhalten. Appelle der Verantwortlichen, sich dafür zu melden, zielen darauf ab, auch das zu schaffen. Die Finanzierung blieb auch hierbei noch unklar.

Das wirkungsvolle Eindämmen des Corona-Virus hängt mit von der Quarantäne-Einhaltung ab. Das Landessozialministerium forderte die Ordnungsämter landesweit zu Schwerpunktkontrollen auf. Beschäftigte des Karlsruher Ordnungsamts (OA) prüfen telefonisch oder über einen Besuch, ob Betroffene (Infizierte, Kontaktpersonen, Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten) zu Hause bleiben. Nicht nur das OA nennt die kommenden Wochen entscheidend. Eine erneute Schwerpunktkontrolle unternahm am Montag im Zuge einer bundesweiten Aktionswoche auch der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), mit der Polizei. Die Konzentration lag auf der Innenstadt-Fußgängerzone inklusive Haltestellenbereichen. „Wir führen diese Kontrollen seit einigen Wochen durch“, erklärte die Karlsruher Polizeipräsidentin Caren Denner sie für notwendig: Einigen Menschen sei „der Ernst der Lage leider immer noch nicht bewusst“. Der KVV wirkte über Fahrausweisprüfer auf den Abschnitten zwischen Durlacher Tor, Europaplatz und Hauptbahnhof mit. „Wir wollten die fünf Prozent der Fahrgäste sensibilisieren, die leider nicht konsequent die Maskenpflicht befolgen. Denn wir wollen, dass sich alle unsere Fahrgäste sicher fühlen“, betonte KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon. Weitere Kontrollen werden folgen, mehr noch aber Vernunft und Einsicht geboten bleiben.

Die sichere Faszination Weihnachtsstadt etwa mit ihren einzelnen Ausnahme-Buden neben den weithin strahlenden vielen Lichtern kann auch aus Sicht der Stadtspitze nur aufrechterhalten werden mit Mäßigung und Abstand. Wenn es zu keinen Menschenansammlungen kommt und Erworbenes nicht in Gruppen vor Ort verzehrt wird. Speziell Alkoholausschank nahm die Landesebene zuletzt für ein nahendes Verbot in den Blick.

Neue Videos auf dem Informationsportal: