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Pressemitteilung Stadtjugendausschuss Veröffentlicht 25. März 2020, 15:06 Uhr

Kinder- und Jugendhaus Oststadt im virtuellen Kontakt mit den Jugendlichen

Der Stadtjugendausschuss e. V. (stja) erreicht Jugendliche in diesen Zeiten auf digitalem Weg. Das Kinder- und Jugendhaus (KJH) in der Oststadt zum Beispiel nutzt derzeit seine schon vorhandenen Zugänge in den sozialen Netzwerken, um mit denjenigen in Kontakt zu bleiben, die sonst in das KJH kommen. „Das machen wir schon lange und für uns war es nicht schwierig, die Zielgruppe zu erreichen“, berichtet KJH-Leiter Willi Grüßinger. Nachdem klar war, dass die Einrichtungen schließen werden, habe man ein Wochenprogramm aufgelegt, das nun von drei Mitarbeitenden umgesetzt wird – auf rein virtuellem Weg.

So stellen die Jugendhausmitarbeitenden zu Beginn der Woche für die Jugendlichen bestimmte Aufgaben online, die bearbeitet werden können. In dieser Woche ging es beispielsweise um die Frage, ein Kartenspiel richtig mischen zu können. Dazu wird ein Video auf dem sozialen Netzwerk Instagram eingestellt, die Jugendlichen haben dann eine Woche Zeit, das richtige Mischen zu nachzumachen. „Das ist etwas, was man sich als Vorgang auch direkt im Jugendhaus vorstellen könnte“, so Grüßinger.

Freitags werden die Ergebnisse der Jugendlichen dann über den virtuellen Kanal ausgespielt. Knapp 170 Jugendlichen haben sich das Video angesehen. Außerdem wurde eine Bastelaufgabe gestellt. Im Mittelpunkt: eine leere Klopapierrolle, aus der etwas Kreatives entstehen sollte. Diskutiert wird mit den Jugendlichen ebenfalls virtuell, beispielsweise über die Frage, wie die Jugendlichen mit den derzeitigen Schulschließungen umgehen. Auch gequizt wird: in dieser Woche haben 40 Personen zeitgleich mitgemacht und weitere 90 haben zugesehen. Fragen gab es rund um Themen im Jugendhaus.

„Unsere Besucherinnen und Besucher können sich auch in diesen Zeiten auf uns verlassen, dass wir für sie da sind“, betont Willi Grüßinger mit Blick auf die Umstellung der Jugendarbeit. „Damit erreichen wir ein Stück weit Stabilität für die Jugendlichen in unsicheren Zeiten“. Wie seine Mitarbeitenden Elena Ganz, Jörg Stober, Hannah Windus, Sabrina Zerbo, Fabian Wiener und Sebastian Pflüger arbeitet er momentan von zu Hause aus. Lediglich Kontrollbesuche nimmt er im Jugendhaus vor.

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