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Lagebricht Städtisches Klinikum Veröffentlicht 7. April 2022, 13:56 Uhr

Klinikum appelliert: Schutzmaßnahmen situativ und eigenverantwortlich beibehalten

In einem wöchentlichen Lagebericht macht das Städtische Klinikum deutlich, dass Lockerungen bei den Schutzmaßnahmen wie beispielsweise bei der Maskenpflicht aus Sicht des Klinikums zu schnell kämen. Es bestehe das Risiko, dass sich mehr Krankenhausbeschäftigte im privaten Umfeld anstecken würden. Da im Klinikum weiterhin entsprechende Quarantäneregeln gelten, könnte es zu weiteren Personalausfällen kommen. Das Klinikum möchte sich deshalb dem Appell der Politik an die Bevölkerung anschließen, Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Masken situativ und eigenverantwortlich beizubehalten.

Gepaart mit der hohen Ansteckungsquote bei der Omikron-Variante macht dies eine Neujustierung der Maßnahmen im Klinikum notwendig. Das Klinikum hat sich entschieden, in den kommenden Wochen die Verteilung von Patient*innen mit einem positiven SARS-CoV-2-Nachweis, der nicht ursächlich für den Krankenhausaufenthalt ist, neu zu organisieren und u.a. die Teststrategie bei den Beschäftigten anzupassen. Wichtigstes Kriterium bleibt bei den Entscheidungen immer der Schutz der Patient*innen und Mitarbeitenden vor einer Infektion.

Auf den COVID-19-Normalstationen werden aktuell 34 SARS-CoV-2-Patient*innen behandelt. In den COVID-19 Intensivbereichen werden derzeit 4 Patient*innen mit SARS-CoV-2-Infektionen behandelt, wovon 3 Patient*innen invasiv beatmet sind (Vorwoche 4).

Die Personalsituation im Klinikum ist aufgrund von Erkrankungen, Quarantäne und damit einhergehenden Tätigkeitsverboten nach wie vor sehr angespannt und wirkt sich weiterhin auf die Leistungsfähigkeit aus, so dass immer noch kein Normalbetrieb möglich ist. Planbaren Eingriffe werden weiterhin verschoben. Derzeit könnten im Schnitt nur 11 bis 14 OP-Säle betrieben werden, teilt das Klinikum in seinem Lagebericht abschließend mit.

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