Stadt und Landkreis Karlsruhe informieren zum Coronavirus

Pressestatement Landesregierung Veröffentlicht 20. März 2020, 15:09 Uhr

Landesregierung verkündet weitere Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus

In einem um 14.20 Uhr live übertragenen Statement haben der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) im Kampf gegen das Corona-Virus weitere Einschränkungen für den Alltag der Menschen bekanntgegeben.

So werden alle Gastronomiebetriebe geschlossen. Nur noch Abhol- und Lieferservice sind weiterhin erlaubt.

Zudem sind Versammlungen auf öffentlichen Plätzen nur noch bis zu drei Personen erlaubt. Familien seien von den Beschränkungen ausgenommen, sagte Kretschmann.

Minister Strobl machte deutlich, dass Verstöße - zum Beispiel gegen das neue Niederlassungsverbot - mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro und auch mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden. Die Landespolizei werde dazu beitragen, dass die Anordnungen der Regierung befolgt werden.

Winfried Kretschmann betonte, dass man sich klar sei, dass diese Maßnahmen einen großen Eingriff in die Privatsphäre der Menschen bedeuteten. Es gebe jedoch keine Alternative, um die Bürgerinnen und Bürger des Landes, insbesondere die Älteren Menschen und weitere Risikogruppen zu schützen.

Der Ministerpräsident kündigte an an, dass in einer Videokonferenz aller Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am Sonntag darüber beraten werde, ob diese Maßnahmen in der Corona-Krise ausreichen werden.

Mit Blick auf die permanent steigenden Fallzahlen hatte bereits der Landkreis Karlsruhe allen Städten und Gemeinden zuvor geraten, ein Betretungsverbot für öffentliche Orte nach dem Freiburger Vorbild umzusetzen.

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