Stadt und Landkreis Karlsruhe informieren zum Coronavirus

Online-Pressekonferenz Dr. Frank Mentrup Veröffentlicht 1. April 2020, 19:53 Uhr

Nachgerüstet für Corona-Virus

Plexiglasscheiben und Desinfektion ermöglichen Rückkehr zu Basisbetrieb

Knapp zwei Wochen hat die Stadtverwaltung getüftelt und nachgerüstet, um den Bürgerinnen und Bürgern wieder einen umfassenderen Service anbieten zu können – trotz der fortschreitenden Corona-Pandemie. Nun sorgen etwa Plexiglasscheiben und Handdesinfektions-Spender in den Bürgerbüros und Dienststellen mit Publikumsverkehr für einen verbesserten Schutz vor Ansteckung. Seit Montag ist die Verwaltung deshalb vom Notbetrieb zum geregelten Basisbetrieb zurückgekehrt.

„Der Basisbetrieb bedeutet aber keinesfalls einen Normalbetrieb, wie es die Bürgerinnen und Bürger vor der Corona-Pandemie gewohnt waren“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Mittwoch bei einer ersten online abgehaltenen Pressekonferenz. Einschränkungen werde es weiterhin geben. „Anliegen werden etwa nach Dringlichkeit behandelt und Notfälle bevorzugt bedient“, erklärte der OB. Wichtig: Bei den Diensten des Ordnungs- und Bürgeramts und der Ortsverwaltungen ist das Online-Terminvereinbarungsprogramm vorübergehend außer Betrieb. Kontaktiert werden können alle Einrichtungen jedoch telefonisch, zudem ist auf www.karlsruhe.de aktuelle Info zum jeweiligen Anliegen abrufbar. Viele Dinge können inzwischen etwa per Post oder E-Mail erledigt werden. Kontaktrufnummern und E-Mail-Adressen gibt es gesammelt auf www.karlsruhe.de/b4/b...

“An den ersten beiden Tagen mit Basisbetrieb wollten hunderte Menschen die Kfz-Anmeldung wieder nutzen“, schilderte Mentrup. Hierzu habe man deshalb eine Sonderlösung gefunden: In der Steinhäuserstraße 22 können Händler nach telefonischer Voranmeldung Fahrzeuge zulassen. Dazu werden dann die Unterlagen abgegeben und können an einem Folgetag wieder abgeholt werden. Für Privatkunden findet dieser Service in der Kaiserallee 8 von 8.30 Uhr bis 11 Uhr ohne Voranmeldung statt. Im Bereich der Sozial- und Jugendbehörde und des Jobcenters können die Bürger Anträge online stellen.

Vorsprachen sind nur noch bei unabweisbaren Notfällen möglich – etwa bei Mittellosigkeit oder im Bereich der Wohnungslosenhilfe. Nicht zuletzt können Anträge bei der Wohngeldstelle und für alle weiteren Services des Liegenschaftsamts per Post gestellt werden, ebenso gibt es telefonische Beratung und Info dazu auch auf www.karlsruhe.de.

„Bitte beachten Sie, dass auch wir krankheits-, quarantäne- und isolationsbedingte Ausfälle in der Verwaltung zu beklagen haben und so nicht das gewohnte Volumen an Leistungen erbringen können“, appellierte Mentrup.

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